Knut Eisbär hatte Besuch von seinem Paten Sigmar Gabriel
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat den Berliner Zoo gegen Vorwürfe in Schutz genommen, Eisbärbaby Knut werde dort nicht artgerecht aufgezogen.
Denn Gabriel hat Knut ein zweites Mal besucht- ganz privat!
Laut Focus Online bezeichnete Gabriel die Vorwürfe als absurd.
Der Zoo sei immer eine Kunstwelt, in der ein Raubtier, wie es Eisbären nun einmal sind, „nie wie in der Natur leben kann“. Aber der Berliner Zoo mache seine Sache „sehr sehr gut, und es gibt überhaupt keinen Grund, irgendetwas anderes anzunehmen“.
Der Minister sagte: „Knut ist ein richtiger Glücksfall für uns alle. Den muss man einfach in sein Herz schließen.“
Er freue sich besonders, dass die Begeisterung der Menschen für Knut keine Eintagsfliege sei, er wünsche dem Zoo noch viele Besucherrekorde.
Eisbär Knut erinnere die Menschen daran, so Gabriel,  dass seinen Artgenossen buchstäblich der Lebensraum unter den Tatzen wegschmelze.
Der Klimawandel und dessen Tempo seien eine massive Bedrohung für die weltweite Artenvielfalt. Dies werde am Beispiel der Eisbären besonders deutlich. „Es gibt keinen besseren Botschafter als Knut, den Knuddeleisbären“, sagte Gabriel.
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am 1. Mai. 2007
Es ist schwer zu sagen, ob eine Aufzucht ohne Eltern artgerecht sein kann. Das etwas nicht stimmt, werden die Leute merken, wenn Knut in einigen Jahren stupide von links nach rechts läuft auf seinem Eisbärfelsen. Aber soweit muss es ja nicht kommen, heutzutage gehen viele Zoos da ja andere Wege und geben die Tieren mehr Freiraum und eine natürlichere Umgebung.